
Für beste Ergebnisse bei Fotos hinter Acrylglas gilt: Kaschieren statt Direktdruck! Nur so wird echte Galerie-Qualität erreicht. Hierfür leistet unsere blickshop-Manufaktur zeitintensive, aufwändige Handarbeit für jedes einzelne Stück. Das hat seinen Preis. Wir zeigen Euch, wie´s funktioniert, damit es so toll aussieht.
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Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Auf ein Fotoposter oder z. B. ein Pop-Art-Motiv wird eine doppelseitig klebende, transparente Folie aufgebracht. Dieses beklebte Foto wird dann hinter eine Acrylglasplatte geklebt. Das ganze geschieht mittels einer Kaltkaschiermaschine, auch Laminator genannt.
Wir setzen hier ein professionelles Exemplar mit beheizbaren Walzen ein. Mit unserer Maschine lassen sich Bilder bis zu einer Breite von 150 Zentimetern aufziehen. Wir haben lange experimentiert, bis wir die für uns optimale Lösung gefunden haben. Die besten Ergebnisse erzielen wir, wenn die Walzen auf 65 Grad erhitzt werden.

Obwohl also eine Kaltfolie zum Einsatz kommt, empfiehlt es sich, sie zur Verarbeitung zu erwärmen. Ist die Folie zu kalt, besteht die Gefahr, dass sich kleine Lufteinschlüsse ergeben. Ist die Temperatur zu hoch, könnte sich das Acrylglas verziehen. Wichtig ist auch, dass das Papier der verwendeten Kunstdrucke nicht zu dick ist. Vor allem aber darf es keine Oberflächenstruktur haben, weil sonst wiederum Luft zwischen Bild und Folie wäre.
Wir verwenden hier ein Spezialpapier mit Fotodruck-optimierter Vorderseite und spezielbeschichteter Rückseite. Auch hier haben wir lange gesucht, bis wir ein Material gefunden hatten, das unseren Ansprüchen genügt.

Beim Acrylglas selbst verwenden wir nur hochwertigste Kunststoffe mit hoher Alterungs- und UV-Beständigkeit mit 4mm und auf Wunsch 10mm Stärke. Je dicker das Glas ist, umso stärker ist später der 3-D-Effekt der Bilder.
Acrylglas Kanten der Konkurrenz
Acrylglas Kante von blickshop
Ganz wichtig ist uns auch, dass die Fotos hinter Acrylglas polierte Kanten haben. Das sieht um Welten besser aus als einfache Sägekanten, ist aber natürlich im Herstellprozess deutlich aufwändiger und damit auch teurer.

Eine Grundvoraussetzung für beste Ergebnisse beim Foto hinter Acrylglas ist peinliche Sauberkeit. Die Hauptprobleme, die bei dem Vorgang entstehen können, sind Fremdkörper, die sich entweder zwischen Acrylglas und Folie oder zwischen Folie und Bild festsetzen können. Jede Fussel, jedes Staubkorn kann dazu führen, dass im Extremfall das fertige Bild - also Glas, Folie und Fotodruck oder Pop-Art-Motiv Ausschuss ist.
Um dieses Risiko zu minimieren, trägt unser Spezialist bei der Arbeit antistatische Kleidung. Außerdem sollten in dem Raum, in dem laminiert wird, möglichst keine Säge- und vor allem keine Schleifarbeiten vorgenommen werden. Dass die Kaltkaschiermaschine oft geputzt werden muss, versteht sich von selbst.
Und los geht´s
Der erste Arbeitsschritt ist das Aufkleben der doppelseitigen Klebefolie auf den Fotodruck. Unser Profi reinigt zuerst den Kunstdruck mit einer speziellen antistatischen Walze. Das erfordert einiges Feingefühl und Erfahrung.

Nun heben wir den Druck an und lösen auf drei bis vier Zentimetern Länge vorsichtig die Abziehfolie der Klebefolie über die komplette Breite des Bildes ab. Die Abziehfolie wird umgeschlagen und Fotodruck oder Pop-Art-Motiv mit leichtem Druck auf die Diafolie geklebt.

Danach läuft der Fotodruck zum ersten Mal durch den Laminator und zwar mit möglichst langsamer Geschwindigkeit. So wird sichergestellt, dass die beheizten Walzen die Folie auf die optimale Temperatur bringen. Bei diesem Vorgang wird die Klebefolie unter maximalem Druck von einer Rolle auf den Fotodruck aufgezogen.

Danach schneiden wir die überstehende Folie mit einem Cutter ab und kontrollieren, ob keine Partikel zwischen ihr und dem Fotodruck eingeschlossen sind.

Erst jetzt kommt das Acrylglas ins Spiel. Acryl- oder Plexiglas wird mit einer beidseitigen Schutzfolie geliefert, die zunächst auf einer Seite abgezogen wird. Diese Seite reinigt unser Profi zunächst mit einem Tuch und danach mit der antistatischen Walze und prüft danach sorgfältig, ob sie auch wirklich staubfrei ist. Besonders heikel sind die Kanten des Plexiglases. Damit sie richtig glänzen, werden sie, wie schon erwähnt, nach dem Zuschnitt poliert. Der dabei entstehende Polierstaub muss rückstandslos entfernt werden.

Im nächsten Schritt wird das Foto hinter das Acrylglas aufgeklebt. Dazu wird der Fotodruck mit der Bildseite nach unten auf das Plexiglas gelegt. Dabei zeigt die Seite des Glases nach oben, von der wir vorher die Schutzfolie entfernt haben. Der Druck oder das Foto sollte auf jeder Seite rund fünf Millimeter größer sein als das Plexiglas. Um ein Verrutschen zu verhindern, wird das Spezialpapier mit dem Fotodruck an einer Seite des Acrylglases vorfixiert.

Jetzt folgt der nächste Durchgang durch die Maschine. Mit dem Glas nach unten und der Klebekante voraus wird das Bild an die Walzen gelegt. Unser Profi hebt den Kunstdruck an und legt ihn so auf die Walze, dass er die umgeschlagene Abziehfolie zu fassen bekommt. Während das Bild langsam durch die Maschine gezogen wird, zieht er die Schutzfolie komplett ab. Unter höchstem Druck werden jetzt Kunstdruck samt Klebefolie bombenfest hinter das Acrylglas kaschiert.
Wenn bis zu diesem Punkt alles sauber und ohne Fehler geklappt hat, sind eigentlich alle heiklen Arbeitsschritte erledigt. Jetzt wird nur noch das überstehende Papier an den restlichen Kanten abgeschnitten, die Schutzfolie vom Plexiglas abgezogen und fertig ist das laminierte Bild, komplett produziert in der blickshop-Manufaktur.

Sollten sich trotz aller Sorgfalt kleinste Staubpartikel zwischen Kunstdruck und Diafolie befinden, so gibt es noch die Möglichkeit, sie mit Hilfe eines Glätteisens, das von unten an der jeweiligen Stelle vorsichtig gegen das Papier gehalten wird, nahezu unsichtbar werden zu lassen. Der Hohlraum, der sich um ein Staubpartikel gebildet hat, wird so möglichst minimiert und es entstehen keine unschönen Blasen.

Das Laminieren eines Fotos hinter Acrylglas ist zwar, wie man nun sieht, mit einem enormen Aufwand verbunden. Andererseits aber bietet kaum ein anderes Fotoprodukt diese phantastische, schon fast 3-dimensionale Präsentationsmöglichkeit hochwertiger Fotos in Galerie-Qualität.